Sonntag, 11. Januar 2015

EFEU - DAS natürliche Wasch- und Spülmittel!

Die Zeit verfliegt, kaum zu glauben. Einmal kurz nachgedacht und durchgeschnauft und schon zieht  ein halbes Jahr ins Land.  ;-)

Woran ich dich heute teilhaben lassen möchte, ist mein Experiment mit Efeu



Ich suche nun schon längere Zeit eine natürliche Alternative zu Ariel, Persil & Co. Für meine Begriffe fliesst viel zu viel Chemie in unsere Abwässer. Dann habe ich kurzzeitig mit Frosch und Eco und biologischen, industriellen Produkten gewaschen und war immer noch eher unbefriedigt. Vor längerer Zeit habe ich die indischen Waschnüsse entdeckt, das taugt mir zwar, aber die haben eine ziemliche Anreise und ist mit meinem Wunsch, meinen ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich zu halten, nicht wirklich kompatibel. Das Waschen mit dem Sud aus zerkleinerten Kastanien finde ich toll, ist aber eher zeitaufwendig.


Warum ich das alles mache? Weil mir die ganze Chemie, mit der wir uns umgeben, die Luft und unsere Wäsche „beduften“, wir uns auf den Körper und in die Haare schmieren, auf den Boden streuen, auf unsere Zahnbürsten tun, usw usw..einfach zuviel ist und ich diese „Hilfen“ relativ klein halten möchte. Allergien und Unverträglichkeiten lassen grüßen!


Also – ich habe Efeu entdeckt. Efeu ist eine Kletterpflanze, die sich (fast) überall in unserer Region findet. Was den Efeu so interessant für diese Verwendung macht, ist, dass die Blätter Saponine enthalten. Saponine wirken seifenähnlich und man erzielt damit den „schaumigen“ Effekt. Nur der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass Efeu häufig auch in der Medizin für zahlreiche Medikamente verwendet wird, speziell auch für Hustensäfte. Weil dann wahrscheinlich gleich wieder die Frage auftaucht: „Ist Efeu nicht giftig?“. 


Was braucht man denn nun:

  •            1 Schraubglas (je nachdem wieviel Waschmittel du machen möchtest)
  •            1 Spülmittel- bzw. Waschmittelflasche zum Abfüllen des fertigen Sud.
  •       ca. 100gr Efeu-Blätter (für 1l Wasser)
  •           1l kochendes Wasser




Wie gehst du vor:
  •            Zuerst sammelst du die Blätter und zerkleinerst diese,
  •       Dann gibst du sie direkt in das Schraubglas und
  •            übergießt sie mit dem kochenden Wasser.
  •            Das gefüllte Schraubglas lässt du ein paar Tage stehen und
  •            schüttelst es ab und zu.
  •         Dann gießt du es durch ein Sieb und füllst es in eine Waschmittel- oder     Spülmittelflasche.





Meine Erfahrung:

Ich habe nun schon einige Waschmaschinen mit Efeu gewaschen. Übrigens auch mit frischem Efeu. Einfach dazu ca. 10-12 Efeu-Blätter in eine Socke stopfen und mitwaschen. Die Wäsche wird absolut frisch und sauber und riecht exakt nach – NICHTS. Was bei unserem ultimativem -  alles riecht immer nach irgendwas – einfach sehr erfrischend ist. Wenn du magst, kannst du ja gerne ein paar Tropfen von ätherischem Öl (ich bevorzuge Orange, Zitrone, Lavendel..) dazugeben. 

Das Abwaschen mit  Efeu ist für mich (noch) gewöhnungsbedürftig, weil es nicht sooo schäumt, wie gewohnt bzw. bin ich mir noch unsicher ob alles „genug“ sauber wird. Aber das werde ich einfach weiterhin testen.

Nun wünsche ich Euch viel Spass beim Ausprobieren!

Lasst es Euch gutgehen!
Sonja

(Quelle: Waschen mit Efeu: smarticular.net)

Dienstag, 4. März 2014

Sanft entgiften - Tag 1 - 4

Naja, die Tage wurlen nur so dahin und schon ist Tag 4!

Also die ersten beiden Entgiftungstage hab ich leider mehr schlecht als recht in Salzburg verbracht - die Versuchungen im wunderbaren Gasthof in St. Michael waren einfach zu groß. ;-)

Tag 3 + 4 dafür aber dann!

Es ist einfach so, die (wenn auch nur kurze) Umstellung auf eine andere Ernährung ist einfach bisschen mühsam - tja - und natürlich Verzicht ebenso.

Nichtsdestotrotz war ich tüchtig und hab auf meine 2 - 2,5l Leitungswasser geachtet, mich rege bewegt, Medien gemieden und werde dieser Tage wieder fleissig meine grünen Smoothies machen.

Nachdem eine neue tolle Wildkräuterernte aus Papa's Garten eingefahren wurde (Vogelmiere, Winterportulak, Brennessel) hab ich mit dem restlichen Obst gleich einen tollen Smoothie gemacht.


(Brennessel und Winterportulak)

Smoothie - Zutaten: 
1/2 HV (Handvoll) Vogelmiere
1/2 HV Winterportulak
1/4 HV Brennessel
3 kleine Apferl
1/2 Banane
1/2 Granatapfel (weil der zuhause war)




D.h. morgens ein toller Start oder nachmittags ein feiner Snack mit den Smoothies und dann wird der Tag beschlossen mit einer feinen Tasse Brennesseltee.



Ja und als Tagesabschluss mach ich den Leberwickel, der diesmal so garnicht mein Freund ist. Zuerst geht es noch gut, dann ist er mir zu warm, dann zu "druckig" und dann muss er einfach weg. Wenn es unangenehm wird, dann ist es genug.

Nichtsdestotrotz hab ich nach dem Wickel wunderbar geschlafen. Also heute wieder!

Also dann - tolle Detox-Tage!
:-)
Ganz liebe Grüsse, schau auf Dich!
Sonja

Freitag, 28. Februar 2014

Sanft entgiften - für den Alltag geeignet!

Du hast es schon bemerkt? Ja der Frühling ist da. Immerhin mal zwischenzeitlich. Ob der Winter uns nochmal einholt - naja so ganz sicher bin ich mir nicht. Aber macht nix. Zeit um für sich selbst den Frühling einzuläuten! 


Mein Startschuß für den Frühling ist dieser Zeit immer die sanfte Entgiftung (und gleichzeitig sanfte Entsäuerung). Vielleicht hast du Lust vorher den kurzen Säure-Basen-Check zu machen? Als kleinen Fingerzeig, wie du so ernährungstechnisch unterwegs bist?

Warum entgiften wir denn überhaupt? Naja, es sammeln sich Abfallprodukte beim Stoffwechselprozess an, Umweltgifte, Alkohol, Nikotin usw. belastet unseren Körper. Grundsätzlich reinigt sich unser Organismus ja selbst. Ist die Leber mit dieser Arbeit aber überlastet, dann zeigt sich das z.B. durch laufende Müdigkeit und oder Leistungsabfall. Mit einer Entgiftungskur aber unterstützen wir jedoch zusätzlich. Grundsätzlich tut ein Entgiftungsprozess sehr gut und du kannst ihn solange machen, solange du dich dabei gut fühlst. Möchtest du während einer Krankheit oder Schwangerschaft entgiften, sprich bitte auf jeden Fall vorher mit deinem Arzt.

Ich starte also:  Samstag, ab 9h - 01.03.14 - Neumond in den Fischen!

Wie lange?  

Variante für die durchhaltefreudigen: bis zum nächsten Neumond: Sonntag, 30.03.
Variante für die nicht so durchhaltefreudigen: bis zum nächsten Vollmond: Sonntag, 16.03.  ;-)

Wie mach ich das nun? 

  1. Zuerst einmal verzichte ich auf Kaffee (auch auf meinen geliebten Matcha-Tee) und trinke tagsüber stattdessen Kräutertee aus heimischen Kräutern. Ich habe Zuhause eine gute Mischung aus Holunderblüten, Blätter von Brombeere und Erdbeere, Pfefferminze, Brennessel und Zitronenmelisse. Abends trinke ich dann eine  Tasse Brennesseltee (2 TL Brennesselkraut mit 1 Tasse heißem Wasser überbrühen).
  2. Dann verzichte ich (sowieso) auf Fleisch - aber dieser Tage komplett auf alle Fleischprodukte (Milch auch sowieso, Eier, etc.). Auf meiner Webseite habe ich eine Übersicht über die günstigten Lebensmittel zusammengestellt.
  3. Ich trinke ausschliesslich und viel Leitungswasser oder stilles Mineral (keine zuckerhältigen Säfte). Ausnahmen mache ich hier nur mit meinem selbstgemachten Holunderblütensirup.
  4. Und noch ernährungstechnisch: Ich unterstütze meinen Körper beim Entgiftungsprozess mit Nahrungsergänzung.  Letztes Jahr hab ich d-tox von RINGANA genommen - super (hier unterstützen Essenzen aus Gelbwurz, Wasabi und Artischocke). Dieses Jahr nehme ich die Artischocken-Mariendistel-Kapseln von Cosmoterra. Auch ein tolles Produkt das bei der natürlichen Ausscheidung von Giftstoffen unterstützt. Übrigens sind auch Chlorella- und Spirulina Algen tolle Unterstützung beim Entgiften.
  5. Dann unterstütze ich meinen Körper - sowie es geht - täglich abends mit einem Leberwickel. Du brauchst dazu eine Wärmeflasche und zwei Handtücher. Du legst ein feuchtwarmes Tuch auf deinen rechten Rippenbogen, darauf ein trockenes  obenauf dann eine heiße Wärmflasche. Eine halbe Stunde ist eine gute Einwirkzeit und am Besten kuschelst du dich samt dem Leberwickel gleich ins Bettchen. Ein feines Bucherl oder sanfte Musik zum Einschlafen .. w u n d e r b a r.
  6. Weiters verzichte ich dieser Tage auf Fernsehen (sowieso, weil ich keinen Fernseher hab ;-)) und auf Radio und auf Tageszeitungen = mentale Entgiftung. Auch Ärger und Frust übrigens tragen zur Übersäuerung bei.
  7. Ausserdem vermeide ich dieser Tage Lift und Rolltreppen. Was bedeutet, dass ich zu Fuß Treppen bewältige.   Tut ebenfalls gut und macht ein straffes Popscherl.   ;-)
  8. Und ich achte auf Pausen und auf einen guten, ungestörten Schlaf (in diesem Zeitraum mache ich keine nächtlichen Durcharbeit-Aktionen).
  9. Und - ich bin automatisch langsamer unterwegs.
  10. Das haut zwar nicht immer hin, aber ich bemühe mich schöne und entspannende, der Seele gut-tuende Inhalte zu lesen (gelingt deswegen nicht immer, weil ich Charlotte Links Thriller liebe)  bzw. mich mit angenehmen Dingen ausserhalb der Arbeit zu beschäftigen. D.h. die Buchhaltung ruht dieser Zeit  ;-) und ich werde die nächsten Tage wieder Kosmetik und neue Ölmischungen herstellen. Oder auch den Hochbeet-Gemüse-Anbau-Plan machen.
  11. Und vielleicht hast du dieser Tage Lust auf grüne Smoothies




Falls Du Raucher bist - ja .. dann wäre es auch gut, diese zwei Wochen auf die geliebten Glimmstengel zu verzichten .. oder vielleicht auch einfach nur, z.B. mittags eine Gemütliche zu rauchen.

UND - ganz Wichtig: Ausreichend trinken ist angesagt - super wäre natürliches Quellwasser - aber sonst gutes Leitungswasser oder stilles Mineral. So 2 - 2,5 l wären gut. Der Ausleitungsprozess verlangt Unterstützung. 

Du wirst sehen, dass Entgiften "müde" macht. Ja paradoxerweise macht dieser Vorgang zuerst einmal müde und dann sehr, sehr wach. Wichtig ist es auch zu wissen, dass du möglicherweise anfangs mit Müdigkeit oder Kopfschmerzen oder Mattigkeit zu kämpfen hast. Das ist alles natürliche Erscheinungen des Entgiftens. Kopfschmerzen könnten auch zeigen, dass du zuwenig trinkst! Mach in dieser Zeit einfach mehr Pausen und nimm dir die Zeit zum Ruhen, die es braucht.

 Aber jetzt - genug des langen Redens - auf in die Vorbereitung! Ich halte dich auf dem Laufenden!

Viel Entspannung und Freude!
Lass es dir gut gehen!
Sonja

Freitag, 18. Januar 2013

Welchen Einfluss haben Lebensmittel?


Ist Essen noch ein echtes Lebensmittel? Wieweit kann ich herkömmliche Lebensmittel in meiner Tätigkeit als Ernährungstrainerin noch guten Gewissens empfehlen? Wie gehe ich mit Anfragen zu Fleisch um? Vor allem, wenn es hauptsächlich aus Massentierhaltung stammt. Was trägt Essen zu unserem Be-wusst-sein bei? Oder umgekehrt: Was macht Be-wusst-sein mit unserem Essverhalten? 
 
Wir (Frauen) ernähren uns möglicherweise vegetarisch – und „schmieren“ uns die ärgste Chemie ist Haar – un-be-wusst. Wie geht das? Hört Be-wusst-sein bei der Schönheit auf? 

Was hat die Wahl unserer Ernährung mit unserem Bewusstsein zu tun (oder umgekehrt?)? Warum ist es wesentlich die Eigen-Verantwortung aufzunehmen? Mit seinem Ego zu sprechen? Vorbild zu sein? Besitz zu überdenken? Mut zu haben?

Mut zur Freiheit. Mut zur Selbständigkeit. Mut zur Wahrheit. UND - Mut der Angst ins Auge zu blicken.

Fragen über Fragen, die mich (und meine Klienten bei der einen oder anderen Ernährungsfrage) nun schon Monaten beschäftigen. Elias Fischer hat mit „Dinge, die ich mit 18 gern gewusst hätte“ ein Werk geschaffen, das all diese Themen in sich vereint.


Um sich bewusst zu „ernähren“ – ich spreche hier auch die geistige „Nahrung“ an – ist es unabdinglich nötig, sein Ego zu kennen.  Wo spricht das „Wollen“, das „Ego“ und das „Rechthaben“?  Elias Fischer spricht eine einfache und klare Sprache. Missverständnisse ausgeschlossen. Aber auch hier gilt: Es braucht MUT zum Hinsehen. Ist das EGO am Wort oder die Seele? Beim Lesen wird’s klar. Immer wieder geht es um Be-wusst-heit! Eine Umstellung der Ernährung, eine Sensibilisierung zur Herkunft der Lebensmittel geht nur einher mit Reife und einem gewissen Be-wusst-sein. Bewusst-sein um das grosse Ganze. Gehöre ich dazu? Was kann ich dazu beitragen?
©Sonja Münzker

Und vor allem: Was spiegelt mir die Auswahl meiner „Ernährung“? Was spiegelt mir mein Leben? Warum ist überhaupt der Spiegel so..interessant?
All das ist der Weg zum Glück oder besser gesagt, zur Erfüllung (meiner Meinung nach). So viele Themen, so unterschiedliche Zugänge. Wie kann ich das für meine Klienten vereinen? 

Ein Gedanke, der mir kam:  Ich werde einfach jedem Kunden das Buch verordnen, als Einstiegslektüre!  :-)  Es vereint einfach alle Themen – einfach zu lesen, aufzunehmen und zu verstehen. Vor allem, wenn der Ruf der Seele eh schon laut wird!

Ach übrigens – hab mir aus dem Buch einen tollen Impuls geholt: das Ernährungsexperiment. Habe ich gestartet mit 06.01.2013. Ich halte Dich auf dem Laufenden!  :-)

Aber lies selber! Und lass dich inspirieren.
Ich freue mich schon auf Dein Feedback!
Eine er-füllte Zeit wünsch ich Dir!

Donnerstag, 15. November 2012

Brüchige Fingernägel?

Weil ich grad gestern wieder angesprochen wurde:

Hast Du auch BRÜCHIGE FINGERNÄGEL? ..das kennen wir doch! Kaum haben wir die Nägel alle auf einer (zumindest kurzen) Länge, reisst schon wieder einer ein! Oft fehlt es hier an Nährstoffen. Feste Nägel (und Haare) benötigen vor allem Vitamin A, B, C  und Biotin (ganz wichtig für die Bildung von Keratin - die Hornsubstanz) und auch Kalzium, Zink, Eisen Auch Protein, hält die Nägel gesund. 

Gute Nährstofflieferanten bzw. reichhaltige Quellen sind u.a.:


Linsen, Sojabohne, Banane, Spinat, Champignons, Walnüsse, Mandeln, Tomaten, alle dunkelgrünen Gemüse - aber auch (Bio)Fisch und mageres (Bio)Fleisch, ungeschälter Reis, Zwiebel, Eigelb

Sollte es bereits aufgrund der Lebensumstände kurzfristig zu einem Mangel kommen, ist es durchaus auch empfehlenswert auf qualitätiv hochwertige Nahrungsergänzung zurückzugreifen.

Von Freunden empfohlen wurde mir auch, z.b. die Hände/Nägel täglich in Olivenöl zu baden (>>klingt supergut)!

Habt Ihr noch selbst erprobte Rezepte? Freue mich über Info!
:-)  

>> Achtung: Gilt nur, wenn eine ernsthafte Erkrankung von einem Arzt deines Vertrauens ausgeschlossen wurde!

Donnerstag, 20. September 2012

Magenschmerzen? Völlegefühl? Gastritis?

Unser Magen und unser Verdauungssystem, ist wie überhaupt unser Körper ein Wunderwerk, das täglich, feinst abgestimmt, Höchstleistungen vollbringt.

Die Art und Weise wie wir in der westlichen Welt leben, Ärger, Stress, Rauchen,  fettes Essen und nicht zuletzt Alkohol schlagen sich bei vielen Menschen buchstäblich auf den Magen und lösen die unterschiedlichsten Beschwerden und Symptome in diesem Bereich aus. Die häufigsten und auch bekanntesten Beschwerden sind Gastritis oder gastritische Beschwerden (Entzündungen der Magenschleimhaut) und auch Sodbrennen. Solch Beschwerden bitte IMMER zuallererst mit einem Arzt Ihres Vertrauens abklären!

Was auf jeden Fall gut tut:  Ernähren Sie sich vorwiegend basisch - meiden Sie säurebildende Nahrung!  Was sind denn das nun? Leider sind säurebildende Lebensmittel fast täglich auf unserem Speiseplan. Dazu gehören:  Wurst, Fleisch, scharfe Gewürze, Zucker (!!!) und alle Gerichte und verarbeitenden Lebensmittel welche süß. Scharf angebratene Speisen UND - leider - Kaffee, Milch und Eier. Ach ja - und Sahne und Sahneprodukte.



Basisch und schonende Lebensmittel sind hier u.a. Kartoffeln, gedünstetes Gemüse, Gemüsesuppen, Reis, Kräutertee, Pilze, Kräuter! Verwenden Sie verdauungsschonende Gewürze wie Fenchel und Kümmel. Bitte - ganz wichtig - essen Sie regelmässige Mahlzeiten und vor allem in ruhiger Umgebung. Und wenn Sie essen - keine aufregenden oder negativen Gespräche. Es darf inhaltlich ruhig kommunikativ "plätschern". Kein Zwischendurchknabbern!  :-)

Trinken Sie Kräutertees die Sie am Morgen für den ganzen Tag zubereiten!

Bei akuten Beschwerden hat sich auch die Einnahme von Basenpulver oder Basentabs (erhältlich in der Apotheke) bewährt. Doch sollten diese NICHT die basische Ernährung ersetzen!

Und für die trink- und ausgehfreudigen: Regelmässiger, übermässiger Alkoholkonsum schadet ebenso! Möchten Sie Ihrem Magen (und ev. auch Ihrem Gewicht?) etwas Gutes tun, dann steigen Sie auf leckere, alkoholfreie Alternativen um. Zumindestens hin und wieder!  ;-)

Führen Sie ein "Sorgentagebuch"! Schreiben Sie täglich (in Stichworten) auf, was Sie bedrückt und parallel, wann sich Ihr Magen/Bauch unangenehm gemeldet hat. Sie werden merken, dass es da Zusammenhänge gibt. Umsonst sprechen wir nicht von Dingen, die uns "auf den Magen schlagen". Oder dass uns "zum Kotzen" ist.  Oder Sie "sauer" sind. Der Körper übernimmt stellvertretend die Funktion oder das Thema, dass auf seelischer Ebene gelöst werden will. Oder Sie schlucken Emotionen runter? Haben Sie längere Zeit aufgestauten Groll einer Situation oder Person gegenüber? Machen Sie sich dem Luft! Und setzen Sie Ihre Grenzen!

Gustieren Sie und wählen Sie IHRE basenbildenden Lebensmittel aus! Und machen Sie gleich den Säure-Basen-Check

Achten Sie auf sich!


Montag, 25. Juni 2012

Milchprodukte Kalziumkiller?

Ja das ist doch spannend. Nun will uns die „Milchindustrie“ weißmachen, dass wir ganz viel Milchprodukte zu uns nehmen sollen, weil  unsere Knochen ja ganz viel Kalzium benötigen, um später nicht an Osteoporose zu erkranken (vereinfacht gesagt). 

So am Rande frage ich mich auch, warum die Osteoporoserate in genau den Ländern am allerhöchsten ist, in denen am meisten Milchprodukte verzehrt werden, also in den USA, Finnland, Schweden, Schweiz, Großbritannien und Deutschland…? Anmerkung: Osteoporose ist eine Erkrankung bzw. Störung des Knochenstoffwechsels, bei der  Knochenmasse schwindet und somit sich die Stabilität des Knochens verändert.
Das ist nun doch ein bisschen unlogisch, da unser Körper etwas benötigt, was eigentlich artgerecht den Kühen gehört – bzw. deren Kälbern. Aber gut.

Milch enthält viel Kalzium, das stimmt. Was uns nun aber leider niemand erklärt, ist dass die Milch neben Kalzium aber auch eine Menge an Phosphaten und das (artfremde) Kasein-Eiweiß enthält. Nun übersäuern wir damit unseren Körper und dieser läuft auf Hochtouren um das Blut basisch zu halten und holt zu diesem Zwecke Kalziumphosphate aus den Knochen…und schon ist es wieder weg – das Kalzium. Vereinfacht gesagt: Tierisches Kalzium kann also der menschliche Körper nicht in der gewünschten Form verwerten, weil die Zusammensetzung der Milch genau dieses wieder ausschwemmt. Also:  Ein hoher Milchkonsum hat nun leider genau den gegenteiligen Effekt, den man sich bei der Kalizumaufnahme erhofft.

Was kann man denn nun tun? Ganz einfach reichlich pflanzliches Kalzium aufnehmen, das unsere Knochen dann tatsächlich verwerten können.

Kalziumreiche pflanzliche Lebensmittel sind u.a. Grünkohl, Broccoli, sowie alle grünen Blattgemüse, Fenchel, Spinat, Nüsse und vor allem auch unsere heimischen Wildkräuter nicht zu vergessen.

Versuch doch einmal die wunderbare heimische Wildkräuterküche! Du wirst begeistert sein! 
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